FISIP UINSA schliesst die industrielle Lücke und prüft globale Zusammenarbeit mit JANZZ.technology Schweiz
Die Fakultät für Sozial- und Politikwissenschaften (FISIP) der UIN Sunan Ampel Surabaya zeigt weiterhin ihr Engagement für die internationale Erweiterung der Karrierehorizonte ihrer Studierenden. Ein konkreter Schritt in diese Richtung war der strategische Besuch von JANZZ.technology, einem renommierten Schweizer Technologie- und Beratungsunternehmen, am Freitag (19. Dezember 2025). Das Treffen, das im Besprechungsraum des Dekans stattfand, war ein wichtiger Meilenstein in den Bemühungen, die Kluft zwischen der akademischen Welt und den Realitäten des globalen Arbeitsmarktes zu überbrücken.
Anwesend bei dem Besuch war Stefan Winzenried, CEO und Gründer von JANZZ.technology. Er wurde begleitet von Hesti Aryani (Senior Business Manager) und Ainur Rony (Senior Project Manager Indonesia). Die Anwesenheit der Führungsspitze des 2008 gegründeten Unternehmens wurde von der Leitung der Fakultät für Sozial- und Politikwissenschaften (FISIP) der UINSA als progressiver erster Schritt für die Fakultät herzlich begrüsst.
In Vertretung des Dekans leitete die stellvertretende Dekanin II der FISIP UINSA, Dr. Aniek Nurhayati, M.Si., die Diskussion. Sie wurde von strategischen Vertretern der Studiengänge begleitet, darunter die Leiterin des Studiengangs Internationale Beziehungen, Rizki Rahmadini Nurika, der Sekretär des Studiengangs Internationale Beziehungen, Nur Luthfi Hidayatullah, die Sekretärin des Studiengangs Politikwissenschaft, Ajeng Widya Prakasita, und die Sekretärin des Studiengangs Soziologie, Masitah Effendi. Die Anwesenheit dieser Studiengangsleiter unterstrich, dass die diskutierte Zusammenarbeit alle Ebenen der wissenschaftlichen Disziplinen an der FISIP betreffen würde.
Herausforderungen durch Disruption und KI-basierte Lösungen
In seinem Vortrag hob Stefan Winzenried das disruptive Phänomen hervor, das die Arbeitswelt rapide verändert. Seiner Meinung nach ist das Hauptproblem, mit dem Hochschulabsolventen heute konfrontiert sind, die erhebliche Qualifikationslücke .
«Die Welt verändert sich viel schneller als die Lehrpläne aktualisiert werden können. Dadurch entsteht eine Kluft zwischen dem, was im Unterricht gelernt wird, und dem, was in der Industrie benötigt wird. Eine mögliche Lösung besteht darin, die Studierenden durch einen technologischen Ansatz auf eine solide berufliche Zukunft vorzubereiten»,
erklärte Stefan vor den FISIP-Führungskräften.
JANZZ.technology stellt eine auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende digitale Plattform vor, die speziell für die berufliche Laufbahnentwicklung konzipiert wurde. Diese Plattform ist nicht nur ein Arbeitsmarkt, sondern ein Ökosystem, das sicherstellt, dass die Lehrpläne für die heutigen Anforderungen relevant bleiben. Zu den besonderen Funktionen gehören eine personalisierte Berufsberatung, die Förderung von Sprachkenntnissen und ein System zur Erfolgsmessung auf der Grundlage der Leistungsnachweise oder digitalen Portfolios der Studierenden.
Die Türen zum internationalen Arbeitsmarkt öffnen
Einer der wichtigsten Punkte dieser Initiative ist die Möglichkeit für Studierende der FISIP UINSA, direkt auf den globalen Arbeitsmarkt zuzugreifen. Durch die Integration der JANZZ-Technologie konkurrieren die Studierenden nicht nur auf lokaler oder nationaler Ebene, sondern entwickeln auch ein professionelles Profil, das den Branchenstandards in Europa und anderen Teilen der Welt entspricht.
Dr. Aniek Nurhayati zeigte grosses Interesse an diesem Kooperationsvorschlag. Sie betonte, dass die FISIP UINSA eine grosse Verantwortung dafür trage, dass ihre Absolventinnen und Absolventen entsprechend ihren jeweiligen Kompetenzen in den Arbeitsmarkt integriert werden. Sie unterstrich jedoch auch die Bedeutung einer klaren technischen Umsetzung dieses Programms, um sicherzustellen, dass es sein Ziel erreicht.
«Wir sind sehr begeistert von der Vision von JANZZ.technology. Unser derzeitiger Fokus liegt darauf, wie dieses technische Konzept in das akademische Leben der Studierenden integriert werden kann, um ihnen nach ihrem Abschluss einen echten Mehrwert zu bieten»,
sagte Dr. Aniek.
Hesti Aryani erklärte daraufhin, dass der erste Schritt die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) sein werde. Darüber hinaus könne das Kooperationsprogramm in verschiedenen Formen umgesetzt werden, angefangen von Orientierungsveranstaltungen für neue Studierende zur frühzeitigen Einführung in Karrierewege bis hin zu intensiven Vorbereitungen auf das Berufsleben für Absolventen im letzten Studienjahr. JANZZ.technology erklärte sich auch bereit, zur Stärkung der Soft Skills der Studierenden beizutragen, um etwaige Lücken zu schliessen.
Die lange und produktive Diskussion führte zu mehreren konkreten Folgevereinbarungen. Erstens zur Entwicklung professioneller Karriereprofile für FISIP-Studierende, um deren Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Zweitens zu Plänen zur Entwicklung spezieller Kurse, die sich auf die Karriereentwicklung der Studierenden konzentrieren. Und schliesslich zu einer starken Verpflichtung beider Seiten, eine gemeinsame digitale Plattform als Mittel zur Entwicklung nachhaltiger Potenziale aufzubauen.
Der Besuch von JANZZ.technology an der Fakultät für Sozial- und Politikwissenschaften (FISIP) der UINSA ist ein wichtiges Symbol dafür, dass die Hochschulbildung synergetisch mit den Fortschritten in der digitalen Technologie voranschreiten muss. Die Bedeutung dieser Aktivität liegt in den ernsthaften Bemühungen der Fakultät, ihren Studierenden inmitten der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit Zukunftssicherheit zu bieten. Internationale Zusammenarbeit ist der Schlüssel, um die Tür zu breiteren Möglichkeiten zu öffnen. Mit den richtigen Partnern werden die FISIP-Studierenden der UINSA ermutigt, sich zu globalen Talenten zu entwickeln, die bereit sind, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen. (ASE)



