Technologien, Trends und Thesen.
Auf dem aktuellen Stand des Wissens.

In unserer Knowledge Base finden Sie Wissens- und Lesenswertes, ausgesuchte Beiträge zu den neusten Trends und aktuellen Entwicklungen auf den globalen Arbeitsmärkten und in der Welt der semantischen Technologien mit Bezug zu Personalwesen und -beschaffung, Occupation (Big-) Data und Ontologien / Knowledge Graphs, Berufsklassifizierungen, CV-Parsing, Skills- und Job-Matching. Und vieles mehr.

«Liebe Fluggäste, bitte seid besorgt…» Zur Konsumentenverantwortung


Lesen Sie den letzten Beitrag aus unserer Reihe über aktuelle Geschehnisse auf dem Arbeitsmarkt, geschrieben aus der Perspektive eines Flughafenmitarbeitenden. Zum Abschluss der Serie wenden wir uns dem Thema Preisdruck und der damit verbundenen Konsumenten(mit)verantwortung zu und veranschaulichen dieses anhand des Beispiels der serbelnden Luftfahrtbranche. Dabei wird auch aufgezeigt, dass die Probleme dieser Industrie uns alle nicht nur aufgrund der Auswirkungen auf die Umwelt interessieren sollte.
 
Liebe Leser:innen
In den vergangenen Wochen habe ich mit grossem Interesse und oftmals auch einem Schuss Entsetzen die Berichterstattung diverser Medienkanäle über die anhaltende Krisensituation aufgrund des Personalmangels im Luftverkehr verfolgt.  » Lesen Sie mehr über: «Liebe Fluggäste, bitte seid besorgt…» Zur Konsumentenverantwortung  »

KI-Ethik – von nichts kommt nichts.

 
Mit dem Siegeszug von Big Data setzen private wie öffentliche Organisationen zunehmend KI-Technologien ein, um die Automatisierung und datengestützte Entscheidungsfindung voranzutreiben und so die Effizienz zu steigern und das Wachstum zu fördern. Der zunehmende Einsatz von KI-Technologien wird jedoch von einem nicht abreissenden Strom von Skandalen um deren unethischen Einsatz begleitet. KI-Assistenten wie Google, Alexa, Siri und Co. und Arbeitende der dahinterstehenden Unternehmen, die «versehentlich» private Gespräche von Menschen abhören; Facebooks algorithmische Förderung von Fehlinformationen,  » Lesen Sie mehr über: KI-Ethik – von nichts kommt nichts.  »

Fachkräftemangel im Berufsbildungsbereich: Planung ist nicht alles, aber viel


Aus allen Lautsprechern dröhnt die feierlich hallende Ansprache des Bundesrats zur Einweihung des neuen Bürokomplexes eines bekannten Technologieunternehmens in der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs. Obwohl Gepäckabfertiger Mario nur halbwegs aufpasst, sind die omnipräsenten Schlagwörter «Digitalisierung», «Innovationsschub» und «Zukunftsplanung» nicht zu überhören. Unterwegs zu seiner Lieblingskneipe an der Langstrasse zwängt sich Mario an den dutzenden von Schaulustigen und Apérojägern vorbei und gibt sich dabei alle Mühe, keine Champagner-Dusche abzubekommen. Kurz erhascht er einen Blick auf das Innenleben der neuen Location des Techgiganten: Töggelikasten,  » Lesen Sie mehr über: Fachkräftemangel im Berufsbildungsbereich: Planung ist nicht alles, aber viel  »

4-Tage-Woche? Vergessen Sie es, der Countdown zur Implosion des Arbeitsmarkts hat auch so schon begonnen


Kloten, 06:43 an einem Freitagmorgen im bis anhin von sengender Hitze geprägten Juli. Gepäckabfertiger Mario V. geniesst bei einer Zigarette gerade eine kurze Verschnaufpause zwischen LX 243 aus Dubai und LX 1952 nach Barcelona. Wobei, «geniessen» scheint momentan doch eine einigermassen übertriebene Wortwahl zu sein. Seit Beginn der Sommersaison sind Marios Arbeitstage – wie jene der meisten seiner Arbeitskolleg:innen auf dem Boden und in der Luft – nämlich vor allem von zahlreichen Überstunden, chaotischen Anweisungen vonseiten des Arbeitgebers und unhöflichen (oder schlichtweg beleidigenden) Aussagen der nun scharenweise Ferien machenden Fluggäste geprägt.  » Lesen Sie mehr über: 4-Tage-Woche? Vergessen Sie es, der Countdown zur Implosion des Arbeitsmarkts hat auch so schon begonnen  »

Fear of the machine, rage against the machine? Die grosse Angst vor AI im Recruiting (und was man dagegen tun kann)

Eine neue Studie aus Deutschland zeigt, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz (AI) in Bewerbungsverfahren auf breite Ablehnung stösst und generell negative Emotionen bei potenziellen Bewerber:innen weckt. Zudem wurden von den Befragten zahlreiche Einwände erhoben. Dabei mögen die Furcht vor einprogrammiertem Bias oder einem liederlichen Umgang mit personenbezogenen Daten je nach Kontext durchaus ihre Berechtigung haben. Im Grundsatz wäre es aber dennoch möglich, viele der genannten Bedenken auszuräumen, wenn es vonseiten der Arbeitgebenden und Software-Anbietern mehr Bemühungen um Transparenz und Erklärbarkeit zum Einsatz von AI im Recruiting gäbe.  » Lesen Sie mehr über: Fear of the machine, rage against the machine? Die grosse Angst vor AI im Recruiting (und was man dagegen tun kann)  »